Nun WordPress 5.0

Auf den ersten Blick (für mich) enttäuschend.

Der Aufruf eines Beitrags oder einer Seite im Backend dauert gefühlt eine Ewigkeit – okay, vielleicht liegt das auch an meiner Internetverbindung; ich meine allerdings, dass es vor dem Update schneller ging.

Die größte Neuerung, die angekündigt war, der Editor Gutenberg, kommt leider mit den gleichen Mängeln, die mir bereits in der Beta-Version aufgefallen waren.
Dazu kommt noch, dass die meisten Buttons, Erklärungen, Menüs nun in Englisch sind, die Beta-Version hatte da wesentlich mehr deutsch übersetzte Elemente.

Nachtrag:
einen Tag später habe ich WordPress 5.0 erneut installiert – damit sind auch die deutschen Übersetzungen aktualisiert worden 😉

Auch der „Preview„-Button funktioniert (bei mir) immer noch nicht – er „rechnet sich einen Wolf“ und ich muss das Fenster schließen.
Also wieder erst den Button „Update“ klicken und dann den Link oben links bei „Beitrag aktualisiert. Beitrag ansehen“ anwählen.
Also bisher keine tolle Neuerung entdeckt…

Wer das Update bereits installiert hat, aber doch den alten Editor wieder haben möchte (und nicht wieder über das (hoffentlich angelegte) Backup zu WordPress 4.9.x zurückkehren will), kann den Classic-Editor als Plugin installieren. Man hat dann beim Bearbeiten einer Seite / eines Beitrags die Wahl zwischen Classic-Editor und Block-Editor (hätte man auch gleich „Gutenberg“ nennen können).

Also werde ich mit der Aktualisierung weiterer Webseiten noch etwas warten. Erfahrungsgemäß werden in nächster Zeit einige Nachbesserungen erfolgen und weitere Updates veröffentlicht. Vielleicht verbessert sich da noch was.

Wer sich selber in das Thema einlesen möchte, dem empfehle ich Artikel von heise und auch von t3n und natürlich die deutsche Veröffentlichung auf WordPress.org.

Die Bildschirmansichten, die t3n verwendet, zeigen merkwürdigerweise deutsche Beschriftung, im Gegensatz zu den englischen bei mir, obwohl ich explizit das deutsche Update verwendet habe. Vielleicht hatten sie den Artikel aber bereits vorbereitet und die Screenshots der Betaversion genommen (die ja auch bei mir in Deutsch war).

Fazit: mit dem Update noch etwas warten, bis die „Kinderkrankheiten“ (hoffentlich) beseitigt sind. Oder nach dem Update mit dem Classic-Editor arbeiten.

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